Diese Seite: Charaktergeschichten   Stories Seite 2: andere Geschichten
uf dieser Seite könnt ihr die Geschichten meiner Liverollenspiel- Charaktere nachlesen. Hier stehen all die Dinge, die mein Charakter einem sympathischen Gesprächspartner über einem Krug Bier wohl erzählen würde.
Außerdem kann der geneigte Leser hier kurze Geschichten lesen, die meinen Charakteren passiert sind, passieren könnten oder passieren werden.
Für die Geschichten diesem Link folgen, für die Charaktergeschichten einfach weiterlesen...

Da die Stories teilweise recht lang sind, hier die Quicklinks zu den Stories:

Belial  |   Kostas  |  Gandor


(Lord) Belial
geboren als: Lars Stigson
vor: über 20 Wintern
in: Rabenstein
aufgewachsen in: einem kleinen Dorf im (wirklich) hohen Norden
Element: Feuer


ars wurde in Rabenstein geboren. Kurz nach seiner Geburt wanderten seine Eltern mit einigen anderen Familien aus. Sie zogen nach Norden bis sie weit nördlich ein kleines Wäldchen fanden in dessen Mitte sie sich, von der Umwelt relativ unbemerkt, niederliessen.
Er hatte schon früh mit Feuer zu tun, als er z.B. die elterliche Scheune abbrannte. Unbekümmert zündelnd verging seine Kindheit...
Ein auf der Durchreise befindlicher Magier hörte die Geschichten über Lars, der sich zu einem wahren Pyromanen entwickelt hatte. Er ließ Lars zu sich kommen. Er fühlte sein magisches Talent und beschloß, den Jungen mit sich zu nehmen. Lars, der von vornherein abenteuerlustig und wissensdurstig war, gefiel die Idee und folgte dem Wunsche des Magiers. Zusammen gingen sie in das Landhaus des Magiers und Lars wurde Lehrling.
Der Meister riet ihm, sich nicht leichtfertig auf irgendjemandes Seite zu stellen, um sich keine Feinde zu machen. Zu diesem Zwecke sollte er auch niemandem nutzlos schaden und keinem ohne Entlohnung helfen. Zumindestens sollte die Entlohnung in Erfahrung bestehen.
Als Lars seinen ersten Zauber "Feuerfinger" erfolgreich vollzog, taufte ihn der Meister auf den Namen Belial und eröffnete ihm, daß sein Weg der Weg des Feuers sein würde. Zur Erfüllung des Weges sollte er nun folgendes tun: Zuerst einmal sollte er die Zauber erlernen, die nötig sind, um zu überleben. Dann sollte er alle Feuerzauber erlernen, von denen er hörte.Dazu sollten auch alle Hitze- und Lichtzauber gehören. Damit wäre seine Magieausbildung auf diesem Weg vollendet. Er wäre jederzeit in der Lage andere Zauber zu erlernen, jedoch wären sie nicht in der Lage, ihm bei der Vollendung des Weges zu nützen. Zur Vervollständigung des Weges waren noch weitere Dinge nötig. Belial sollte Wissen erlangen, bewahren und auch weitergeben. Deshalb sollte er die Schriften erlernen, die Sagen und Legenden der Länder erforschen, die Kräuter-, Heil- und Giftkunde erlernen. Zusätzlich sollte er das Wissen über ein gutes Bier erlangen.
Der Meister befahl, er solle bis zu seiner Meisterprüfung Belial heißen, während er danach Lord Belial genannt werden möge. Dann sollte er auch den roten Waffenrock der Meister seines Weges erhalten und fortan tragen.
Leider sollte es nicht dazu kommen, daß sein Meister ihm diese Meisterprüfung abnehmen konnte, wie es geplant war. Während eines nächtlichen Rituals verschwand der Magier. Belial besann sich seiner alten Tugenden, nahm sich seinen Stab, sein Buch und seinen Umhang, brannte das Haus ab und begann als frei lernender Magier auf Wanderschaft zu gehen.
Als er eines Tages einen Kollegen traf, der einen mächtigen Eiszauber kannte, wollte er sein Wissen erweitern und den Spruch lernen. Als er jedoch die Worte gesprochen hatte, wurde er bewußtlos und vergaß das Gesprochene. Seither hat er nicht mehr versucht, Wasserzauber zu erlernen. In der Nacht nach dem Ereignis erschien ihm der Meister im Traum. Er sprach zu Belial: "Dein Weg ist der des Feuers, bedenke dies stets. Dies ist der Grund, aus dem ich dich den Hitzeatem lehrte, nicht den für den Behandelten schmerzlosen Eisatem. Sie bewirken auf gegensätzliche Weise die gleichen Dinge. Nun lerne und gib acht auf Dein Leben."
Der Magier erschien öfter in den Träumen von Belial, und half ihm so, auf dem Weg zu bleiben. Trotzdem gelang es ihm bislang nur, zwei weitere Sprüche zu erlernen. Ein freundlicher Elf lehrte ihn die Kunst des magischen Lichtes und ein Heiler, dem er einige Wochen geholfen hatte, zeigte ihm, wie man Kranke und Verwundete heilt. Danach ging er wieder auf Wanderschaft...

-ab hier Erlebnisberichte-

*Schattenhof II* Auf dem Weg ins nächste Dorf kam ein Nebel auf durch den ich gehen mußte. Auf der anderen Seite befand sich eine düstere, unwirkliche Ebene, der Schattenhof. Wenige Tage später hatte ich mit Hilfe einiger neuer Bekannter eine Göttin vor dem vergessen werden bewahrt, einem mächtigen Herrscher seine verstorbene Geliebte zurückgegeben, war um einige Erfahrung gereift und hatte viele freundlich gesinnte Magier getroffen. Nun fühlte ich mich bereit, neue Fähigkeiten zu erlangen...
*Abrantis* Auf einer Festlichkeit in der Stadt Abrantis, Portucalia, war es mir möglich, den Zauber Metall erhitzen zu erlernen. Außerdem machte ich die Bekanntschaft einer Magiergilde, die mir eine Probemitgliedschaft anboten, und deren Bibliothek ich während des Winters aufsuchen will.
In der Bibliothek lernte ich einiges über fremde Schriften.
*Bârlinum IV* Ich reiste nach Bârlinum, da dort nach Heilkundigen gesucht wurde. Dort angekommen, stellte ich fest, daß ich keine große Hilfe war,da in der Stadt eine Seuche ausgebrochen war, bei der normale Heilkunde nicht half.Also tat ich mein Bestes, den anderen Angereisten bei ihrer Forschung Hilfe zu leisten.
*Bârlinum V* Bei der Eröffnung des Totengräber - Gildenhauses lernt ich kleinere Zaubertricks.
*Portucalia 3.5* Ich reiste nach Portland. Auf der Reise lernte ich von einem Mitreisenden Magier Feuerbolzen zu schleudern. Auf der dortige Festlichkeit machte ich viele Entdeckungen und löste einige Rätsel, was zu einem besseren Verständnis der Schriften führte.
*Aron´s Wandertaverne* Ich besuchte mehrmals die Taverne des Aron Guthmuth. Bei einem der Besuche war es mir möglich den Zauber Feueraugen von einem alten Bekannten zu erlernen (mir erschien der Zauber etwas unbrsuchbar, aber mein Weg ist der des Feuers und ich werde alle Feuerzauber lernen).
*Lethos II* Ich reiste also mit Freunden nach Westen, überquerte das Weltengebirge, und gelangte nach Lethos. Dort herrschten Magie-Anomalien, so daß ich nicht mehr heilen konnte, mein Hitzeatem verstärkte sich zu einem wahren Feuerodem mit mehreren Metern Reichweite. Es gelang mir, die Energiemuster zu memorisieren, so daß ich diesen Feuerodem nun auch außerhalb von Lethos verwenden kann.
Der Geist eines Alten, also eines der dort ansässigen Götter, hatte den König einer Fledervieh-Kolonie besessen, um an ein Bruchstück der Triade zu kommen. Dieser Teil der Triade (ein mächtiges, altes Artefakt) befand sich im Besitz einer Elfin, die in der Stadt war, in der wir rasteten. Mit Hilfe der Bibliothek konnte ich genügend Informationen sammeln, um mit Hilfe einiger tapferer Männer und Frauen mittels eines Trankes, eines Ringes, einer Voodoo - Puppe, einer Dimensionsreise und eines Bannkreises des Problemes Herr zu werden, und die Gefahr zumindest kurzfristig abzuwenden. Ich denke nicht, daß Decanter (der Alte) wirklich vernichtet wurde. Dazu schien er mir zu mächtig. Die Gefahr war jedoch gebannt, und ich reiste zurück in die Mittellande.
*Essery I* Auf meinen Reisen kam ich auch durch das Land Essery. Da der Bibliothekar dort gerade aus dem Amt gegangen war, erbot ich mich, diesen Posten für einige Zeit zu übernehmen. Nach einer Woche der ruhigen Arbeit trafen aufgrund des angesetzten Turniers viele Leute ein. Die Ereignisse überstürzten sich: Nordmänner griffen an, Plünderung und Entführung waren an der Tagesordnung. Ich kam immer weniger dazu, meiner Arbeit nachzukommen, konnte hingegen der Bibliothek einiges an Geld durch Abschriften und Spenden erwirtschaften. Nachdem die Nordmänner nach einer schweren Schlacht, in der ich mutig die Bibliothek verteidigte, besiegt waren, wurden noch die Hälfte aller Schriftrollen gestohlen. Daß die Wache sich nicht in der Lage sah, den Übeltäter auch nur zu suchen, war der Tropfen, der das Faß zum überlaufen brachte. Also habe ich den Dienst aufgekündigt, habe mich auszahlen lassen und bin weitergereist.
*Aron´s Wandertaverne* In der Taverne waren unglaublich viele Besucher und es ereigneten sich wohl auch einige Absonderlichkeiten, die der Wirt aber sicherlich besser wiedergeben kann.
*Bârlinum VII* Am Turm war eine Schatzkarte gefunden worden, der folgend wir, d.h. einige der Söldner von Pax Mortifer, einige Abenteurer und ich eine weitere Karte fanden. Dies wiederholte sich zwei-, dreimal bis wir letztendlich -es war schon dunkel- einen See fanden, an dem es sehr unheimlich war (ein blaues Leuchten ging von ihm aus, Irrlichter versuchten uns hineinzulocken, die Büsche raschelten und ähnliches mehr). Nach einigen Forschungen wurden wir jedoch von einem Untoten von der Hebung des Schatzes abgehalten. Auch diesem konnten wir uns nur dank meines Zaubers Feueraugen erwehren (vielleicht doch ganz nützlich dieser Zauber). Aber wir werden zurückkehren.
*Hevn Stot II* Durch einen Hilfeschrei gerufen, durch ein Portal nach Weraton gereist, dort einige Spinnen bekämpft, anhand einer Schriftrolle das Zeichnen eines Magischen Zirkels gelernt und dann aufgrund von Problemen mit Rittern in die Wälder gewandert. Nach einiger Zeit fand ich eine Möglichkeit, wieder zurückzukehren, was ich tat.
*Pax Mortifer - Heerlager* Ich besuchte das Heerlager nur kurz, konnte aber schnell Einblicke in das Leben der Söldner gewinnen. Außerdem hatte ich die Gelegenheit, Lucan, einen der Mitbegründer der Gruppe kennenzulernen.
*Tavernen - Grillen* Es war ein gemütlicher Nachmittag, es wurde gegrillt und Jugger gespielt.
*Atmos-Fear I* Einem Aufruf folgend, wanderte ich in die Ortschaft Dornheim. Dort trafen auch einige andere Personen ein, die wohl aus ähnlichen Beweggründen dort waren. Wir wanderten in ein Dorf, dessen Besitz unklar war. Bei unserer Ankunft konnten wir gerade noch sehen, wie eine Dämonin erschien, bevor wir uns ihrer untoten Anhänger erwehren mußten. Scheinbar trieb außerdem ein Werwolf sein Unwesen in den Wäldern. Des Nachts erschien eine weiße Frau in den Träumen einger Reisender, die unsere Hilfe erbat. Wir sollten diese Dämonin mittels eines Buches vernichten helfen. Mit Hilfe der Dorfhexe, die scheinbar die einzige Überlebende der Dorfbevölkerung war, konnten wir den Werwolf von seinem Fluch erlösen, drei Todesrittern die ewige Ruhe geben und letztlich in den Besitz des Buches gelangen. An dem Ritual, welches die weiße Frau beschwören sollte, nahm ich selbstverständlich teil, ist doch das Feuer wichtig für den Kampf, und kämpfen mußten wir. Die Beschwörung gelang scheinbar, doch zeigte sich, daß die Dämonische uns hereingelegt hatte und sie uns nur mißbrauchte, um in den Besitz des Buches zu gelangen. Wir konnten jedoch einen kleinen Sieg erringen, als wir die Untoten schlugen, und die Präsenz des Bösen aus der Gegend verschwand. Dies wird wohl ein Nachspiel haben.
*Wandertaverne* Ich konnte Mytandor dabei beobachten, wie er Experimente mit dem Portal machte. Irgendwann wurde es plötzlich dunkel und still, aber ich konntenur herausfinden, daß Algar von Acrival verschwunden war.
*Grimboldseck* Auf dem Land lag ein Fluch. Es handelte sich um einen Werwolf, der schon einige Wesenheiten angesteckt hatte. Auch einige unserer Reisegruppe waren betroffen und wir waren des Nachts nicht mehr sicher. Glücklicherweise lag in der Nähe ein Drachentempel, in dessen Bereich ich mich sicher und geborgen fühlte. Ich nächtigte dort. Außerdem wanderte ein Nekromant durch die Täler der Gegend, der seine Untoten Diener auf uns hetzte. Deswegen weihten wir den Friedhof der Burg. Den größten Teil meiner Aufmerksamkeit widmete ich jedoch den magischen Studien. Jeden der zehn Tage, die ich dort verbrachte, nahm ich mir viel Zeit, um mit Tallan Sturmkrähe über Magietheorie zu diskutieren und neue Zauber zu erforschen. Uns war großer Erfolg beschieden, konnten wir doch die Strukturen des magischen Schutzkreises erarbeiten. Da alle Probleme gelöst schienen, reiste ich weiter.
*Wandertaverne* Es war ein wunderbar ruhiger Abend in der Taverne. Ich wollte mich eigentlich mit Tallan treffen, um unsere Studien fortzuführen, aber irgendwie tauchte er nicht auf. Nun wird er seinen Weg selber finden müssen.
*Thunderbolt* Als wir durch das Tor der Burg des Grafen Thunderbolt schritten wurden wir plötzlich von einem Teleport erfaßt und in das Land Torrosch gebracht. Wir befanden uns plötzlich auf einem neutralen Schlachtfeld zwischen vier kriegerischen, sich feindlich gesinnten Domänen. Es war fast schon Glück zu nennen, daß zum Zeitpunkt unseres Aufenthaltes nur zwei der Parteien Krieg führten. Es handelte sich um die Domänen Krieg, Zerstörung und Verwesung, Verfall. Wir wurden von den Botschaftern der Domänen umworben, von ihren Waffen (Krankheiten bzw. Überfällen) angegriffen und schließlich von Thunderbolt persönlich konfrontiert. Wie sich herausstellte, ist er ein untoter Kampfmagier, der über ein Heer von Dämonen, Orks und Trollen herrschte. Da wir uns aber weder auf seine noch auf die Seite der Pestilenz stellen wollten, entschlossen wir uns, ihn zu vernichten. In den darauf folgenden Tagen gab es viele Angriffe, die darin gipfelten, daß er verschwunden war. Die Zeit zwischen den Überfällen wurde von Tallan, Kyriana, der Heilerin und mir dazu genutzt, die Magietheorie besser zu verstehen. Ich kam leider nicht dazu, die Feuermauer, von der ich nicht nur überzeugt bin, daß sie machbar ist, sondern von der ich mir auch Formel und Komponenten bereits überlegt habe, auszuprobieren. Auch Tallan und die Heilerin scheinen beinahe greifbare Ergebnisse erlangt zu haben und ich denke gerade die Diskussionen inder Gruppe haben unser jeweiliges Magieverständnis verbessert.
Mittels eines mächtigen Teleportationskreises konnten wir (nicht so Tallan, der scheinbar wieder zu langsam war) auch ohne Wanderung wieder in die Mittellande zurückkehren. Der "Sieg" schien mir insgesamt etwas zu einfach...
*Schattenhof III*  Nachdem ich in Wiesengrund mit Mytandor die Gründung der Conventio Arcanis geplant hatte, beschloß ich nach Akron zu reisen, um dort dem Blutrauschfest beizuwohnen. In Begleitung von Mytandor reiste ich also los. Wir kamen durch angeblich verfluchte Wälder in denen wir von Irren Menschen angegriffen wurden. Da meine Mitreisenden - wir waren mittlerweile eine kleine Gruppe von etwa 10 Mann - scheinbar entschlossen hatten, nicht zu kämpfen, nahm auch ich die Beine in die Hand und suchte das Weite. Auf unserem Weg kamen wir durch sumpfiges Gebiet, passierten eine Zone, in der die Zeit rasend schnell ablief und wir bestimmt an die drei Jahre alterten bis plötzlich Nebel aufkam.
Als der Nebel sich lichtete, standen wir vor einer imposanten Burg. Auch einige der Irren haten scheinbar den Nebel durchquert und lungerten vor der Burg herum. Eine düstere Stimmung umgab die Szenerie. Ich hatte das Gefühl, schon einmal hier gewesen zu sein. Und richtig, in der Burg herrschte Herzog de La Mordia, Herrscher über LaMordia, den Schattenhof. Bereits nach kurzer Zeit stellte sich heraus, daß sich nicht allzuviel verändert hatte. Immer noch war übles Gesocks hier normal, die Irren ebenso wie Werwölfe oder Dämonen. Viele Bekannte hatte es ebenso hierher verschlagen. So zum Beispiel Amanora, diese unangenehme Wasserelementaristin. Erfreut hingegen war ich über die Anwesenheit eines Bruderpärchens von Elementaristen, davon auch einer dem Feuer ergeben. Dieser trat auch bald an mich heran, um mich zu fragen, ob ich nicht einem Feuerwesen helfen wollte, mit seiner großen Liebe vereint zu sein. Unglücklicherweise handelte es sich dabei um ein Elementarwesen aus der Wasserebene. Die Brüder Bragg und Bregg, die Elementaristen, baten mich also, mit diesem fehlgeleiteten Wasserweib einen Weg zu finden, die Aufgabe zu bewerkstelligen. Ich hatte nicht wirklich vor, dies zu tun, jedoch bot mir mein Glaubensbruder Bragg als Gegenleistung den Zugang zur Bibliothek. Das war ein Angebot, welches zumindest bedacht werden wollte. Nachdem ich dann hörte, daß ein großer Anteil der Werke magischer Natur war, sah ich mich niht mehr dazu imstande, zu widerstehen. Ich gab also Brag mein Wort, es zu versuchen und ließ mich von ihm in die Bibliothek führen. Mir war nicht zuviel versprochen: derart viele magische Rollen hatte ich schon lange nicht mehr gesehen. Ich sah alle durch und schrieb zwei ab. Nun besitze ich die Thesis zum Kampfschutz der ersten Stufe. Ich machte mich auf die Suche nach Amanora, wohl wissend, daß es nicht leicht werden würde. Sie würde wohl kaum ihr Wort gegeben haben und demzufolge nicht auf Zusammenarbeit bedacht sein. Wie ich dachte, so war es. Naja, Wasser eben. Nach einigem Zureden, auch von Bregg, welcher ebenfalls Wasserelementarist war, willigte sie widerstrebend ein. Ich hatte kein gutes Gefühl dabei. Später begab ich mich nach einem weiteren langen Bibliotheksaufenthalt zur Ruhe.
Am nächsten Morgen machte ich mich nach einem ausgiebigen Frühstück auf die Suche nach der wäßrigen Dame, um die Aufgabe zu vollenden. Wir schafften es auch, ein Konzept zu entwerfen, das uns brauchbar schien. Bevor wir jedoch weiteres unternehmen konnten, standen wir plötzlich mit einer Gruppe von zehn Personen in den Katakomben der Burg. Aus den Wänden kamen Schreckenshände, in einem Raum löste jemand eine Säurefalle aus, die den Raum langsam aber sicher mit der ätzenden Substanz füllte. Ein weiterer Raum wurde von einem Lavasee eingenommen. Des öfteren mußten wir kriechen um vorwärts zu kommen. Die feige Wasserelementaristin schützte sich kontinuierlich (soweit möglich) mittels eines Energiefeldes. Plötzlich, nachdem wir einen großen Raum betraten, tauchte vor uns eine schwebende kugelförmige Gestalt auf. In der Mitte befand sich ein großes Auge, an Tentakeln noch einige kleinere. Ich versuchte zu zaubern, es ging jedoch nicht. Ich schalt mich, daß ich den anderen, die vorher in den Gewölben waren, nicht geglaubt hatte, als michein heftiger Würgereiz überfiel. Ich erbrach lägere Zeit ununterbrochen. Als es langsam besser wurde, stellte ich fest, das Flick und Sybaris bereits am Boden lagen und Amanora versteinert im Eingang des Raumes stand. Ich wollte mir gerade die Hoopak nehmen um auf das Monstrum loszugehen, als mich ein Blitzstrahl frontal in die Brust fuhr und mich zu Boden streckte. Mir schwanden die Sinne. Als ich wieder zu mir kam, lag ich am Eingang zu den Gewölben um mich herum lauter versteinerte, verwandelte Mitstreiter. Ich hatte das Gefühl, dem Tode mal wieder knapp entronnen zu sein.
Mir wurde plötzlich bewußt, daß scheibar mein geplantes Ritual nicht durchführbar sein würde. Denn Amanora war auserwählt, an dem Ritual teilzunehmen, welches die Seele der Mutter des Herzogs befreien sollte. Dadurch würde auf irgendeine Art allen weiblichen Personen das Verlassen dieser Ebene ermöglicht. Ich begann mich zu ärgern, lenkte mich jedoch durch Mitarbeit bei der Planung dieses Rituales ab. Ich schrieb die vollständige Ritualanleitung, die Amanora und ich ausgearbeitet hatten auf und übergab sie Garm, dem Händler aus der Feuerebene. Er müßte so nur zwei andere Elementaristen finden, die anhand der Aufzeichnungen dieses Ritual durchführen könnten. Draussen begann Willfried von den Spandower Löwen die Strukturen aufzuzeichnen. Er tat dies derart dilettantisch, daß mir fast übel wurde. Er mußte mehrfach beginnen, da er Probleme mit dem Zählen zu haben schien. Ich geriet außer mir und beschloß, mal wieder nachzuhelfen. Ich markierte den Ritualplatz und reinigte ihn. Dann überließ ich diesen Anfängern den Platz. Sollten sie doch ihr Ritual verpatzen. Dies gelang ihnen auch vortrefflich. Alles ging schief, die Teilnehmer wurde stark verletzt und ich selbst, der das ganze astral zu beobachten gedachte, erblindete für eine Weile. Da mir nichts einfiel, was mich auf dieser Ebene halten sollte, beschloß ich abzureisen, nicht ohne vorher mit dem Bibliothekar einen Wissensaustausch zu vereinbaren. Dann bettete ich mich zur Ruhe um am nächsten Morgen durch eine reiche Mahlzeit gestärkt durch den Nebel zurück und nach Akron weiterzureisen.
*Bârlinum* Auf meiner Reise kam ich auch in Bârlinum vorbei. Bei schauderhaft naß-kaltem Wetter trieb dort ein Kobold sein Unwesen. In einer Art prophetischem Traume hatte ich von ihm geträumt. Scheinbar waren auch andere von diesem diebischen Wicht belästigt worden. Er hatte einem jeden einen Gegenstand entwendet und stellt uns nun Rätsel über Rätsel, damit wir unseren Besitz wiedererlangen sollten. Ich denke wir konnten alle Rätsel lösen, mußte aber leider weiter, da ich sonst zu spät in Akron ankommen würde. Ich beauftragte eine Angehörige der Akademie, meine Kette mitzubringen, wenn wir uns das nächste mal sehen würden.
*Akron IV* Am Ende meiner Reise nach und dann quer durch Akron kam ich am Platz des Festes an. Dort sollte das alljährliche Blutrauschfest stattfinden. Die rivalisierenden Gruppen, die Jugger und die Wikinger, hatten jeder eine Teil des Platzes für sich beansprucht. Die Jugger hatten ein Teezelt und ein Juggerfeld bereitet, während die Wikinger ein riesiges Zelt mit Taverne und Kampfarena aufgebaut hatten. Ich vermag mich nicht mehr wirklich an alle Begbenheiten der folgenden fünf Tage erinnern, da ich dem Willen meines Meisters folgend mein Wissen um ein gutes Bier kräftig erweiterte. Dennoch vermag ich zu berichten, daß ich in der Schwitzhütte war, ein ausgiebiges Bad im dortigen Badehaus - selbst ich kann mich überwinden, nach einem Tag harte Arbeit und einem Aufenthalt in der Schwitzhütte in einen Bottich heißen Wassers zu steigen - tätigte und viel mit Simor dem Wanderer und der Bardentruppe Hasenscheiße gesungen habe. Irgendwie geschah wohl einiges zwischen den Wikinger und den Juggern und auch dieser Djinn agierte scheinbar viel, dies vermögen Andere wahrscheinlich besser zu erzählen.
In den wenigen klaren Momenten der frühen Nachmittage dachte ich vornehmlich an meine Geliebte, die ich auf dem Wege hierher kennengelernt und mich in sie verliebte, versuchte, Simor das Lesen zu lehren - was nicht einfach war, da er dem Gerstensaft ebenso wie ich frönte- und schaffte es, mich derart eingehend mit der Theorie des Schutzes im Kampfe auseinanderzusetzen, daß ich meine, ihn demnächst erfolgreich einsetzen zu können. Nun werde ich über einen kleinen Umweg in die Taverne nach Essery reisen, wo eine weitere Feierlichkeit ansteht.
*Essery II* Wohlbehalten auf der Burg angekommenm stellte ich fest, daß meine Geliebte mir doch sehr fehlte, hatte ich sie nun schon einige Wochen nicht mehr gesehen. Auch die bevorstehenden Feierlichkeiten und die faszinierende Bardensage über die singende Frau im Turm konnten mich nicht aufheitern. Ich diskutierte viel mit Tallan, während wir durch die Wälder um die Burg wanderten. Ich konnte mit ihm zusammen erhebliche Fortschritte beim Erarbeiten meiner Prüfung machen. Ich denke, ich brauche nun nur noch wenige Wochen bis ich alles in die Tat umsetzen kann. Es griffen in der Nacht Eis- und Luftwesen an, wie ich hörte, doch meine Studien und der Met hatten mich schläfrig gemacht und ich schlief bereits als die Angriffe erfolgten. Am nächstenTage wurde eine Schriftrolle gefunden, mittels derer die geisterhafte Stimme im Turme -die mittlerweile kontinierlich von dort ertönte- befreit werden sollte. Man fragte auch mich, ob ich nicht teilnehmen wolle, aber ich denke nicht, daß Feuer in der Lage ist, einen Geist zu befreien, also lehnte ich ab, sagte aber meine Hilfe beim Schutze zu. Ich kam endlich dazu, meinen neuen Zauber zu erproben, als eine riesige Schlange die Burg angriff. Eine weitere Schriftrolle wies den Tag als den Tag der Rückkehr eines Schwarzmagiers ungeheurer Macht aus. In der Nacht griffen Feuerwesen an. Ich wollte mich auf keine Seite stellen, also hielt ich mich heraus. Die ignoranten Feuerwesen griffen mich dennoch an. Ich sollte ihnen mal zeigen, wer hier der Meister ist. Nicht mehr lange... Später erfolgte die Rückkehr des Magus´. Mit seinen Dienern griff er uns an. Meinen neuen Zauber anwendend stürzte ich mich in den Kampf. Ich konnte dann auch einen Gegner vernichten, bevor ich, von feindseligen Wesen umringt, zu Boden ging. Ich wachte einige Zeit später in der Taverne auf. Ich hatte wohl ein Dutzend Verwundungen und mir fehlte ein Bein. Ich war aber versorgt worden, so daß mir der Tod erspart blieb. Ich wurde dann von zwei Gefährten in Sicherheit gebracht, wo Frantenor mein Bein wiederherstellen wollte. Ich schlief ein paar Stunden und reiste mit Tallan ab, sobald mein Bein wiederhergestellt war. Ich werde nun wohl zum Archipel reisen, wohin mich Bekannte einluden.
*Chimaera* Nachdem ich meine Freunde in Nabban, der Hauptstadt Drachensteins getroffen hatte, beschlossen Tallan und ich, einem Aufruf zu folgen. Daher reisten wir mit einer Gruppe anderer Abenteuerlustiger nach Valluva, von wo seit einiger Zeit keine Nachrichten mehr gekommen waren. Als wir gegen Abend dort ankamen, fanden wir eine bestialische Szenerie vor: Widernatürliche Abnormitäten, halb Mensch, halb Tier folterten die wenigen Überlebenden der Dorfbevölkerung. Nachdem wir die Bestien vertrieben hatten, gab es keinen lebenden Dorfbewohner mehr. Die wenigen, die wir noch fanden, waren tot. So auch derDorfmagus, der mit herausgerissenen Augen in der Turmstube saß. Dort fanden wir Karten des Landes, Gesetzbücher, sein Grimoire, eine Abhandlung über Kampfmagie und das Tagebuch. Diese Schriftstücke sollten uns noch sehr weiterhelfen. Wir fanden heraus, daß die Dorfbewohner alle entweder von den Tierwesen oder dem wahnsinn dahingerafft worden waren. Der schien auch uns nun zu erfassen. Es erschien uns ein Chaosdämon, der von unseren Ängsten zu leben schien. Und er kannte die tiefsten Ängste eies jeden und führte sie ihm vor Augen. Außerdem griffen Wahnvorstellungen um sich. In all dem Irrsinn versuchten Tallan und ich, den im Grimoire beschriebenen Exorzismus vorzubereiten, damit ein Lehrling des Feuers ihn ausführen könne. Das Ritual beruhte auf dem Drachensteiner Fünfgötterglauben, weswegen wir es ablehnten, es selbst durchzuführen.
Als wir endlich soweit waren, das Ritual durchzuführen, war ich dem Tode bereits ein weiteres Mal von der Schippe gesprungen. Leider hatten dabei die Trollocks, wie die Biestwesen genannt wurden, meinen Stab und meinen Gürtel erbeutet. Das mußte ich zurückhaben. Eine Gruppe Krieger, die ein paar der Wesen in die Wälder verfolgte, fanden ihr Lager und brachten mir meine Sachen wieder. Unterdessen war ich mit der Vorbereitung des Ritus beschäftigt. Komponenten mußten besorgt werden und der Lehrling brauchte unsere Anleitung. Der Dämon mußte vernichtet und ich furchtloser werden, so beschloß ich.
Nachdem wir dann die Komponenten alle beisammen hatten, begannen wir. Schon während des Zeichnens tauchte der Dämon auf. Er schien unverwundbar und ich verpürte eine starke Furcht vor ihm. Nach einiger Zeit verschwand er wieder und wir fuhren fort. Als er wieder auftauchte, blieb ich stehen, woraufhin er meine Schulter vereiste. Ich wurde in Sicherheit gebracht. Als ich mich etwas erholt hatte, heilte ich meine Schulter. Die Macht des Feuers war derart stark, daß ich in Rage verfiel und mich blindwütig auf den Dämon stürzte. Ich schleuderte ihm einen Feuerball entgegen und traktierte ihn aufs Überlste mit meinem Kampfstab. Ich wurde von anderen weggezerrt und als ich mich wehrte, niedergeschlagen. Durch die Ohnmacht ernüchtert beschloß ich, meine Angst zu überwinden und das Monstrum zu ignorieren. Dies gelang vortrefflich und wir konnten den Ritus durchführen. Leider wurden wir mittendrin von den Trollocks angegriffen. Nur mit Hilfe eines Bannmagiers, der plötzlich auftauchte, konnte der Dämon dennoch gebannt werden. Erschöpft von der magischen Anstrengung und den Verwundungen mehrerer Schwerthiebe brach ich zusammen. Ich wachte später in einer Hütte auf. Der Kampf war vorbei, das Dorf befreit. Tallan und ich ließen uns auszahlen und reisten ab. Nun in Richtung der Baronie Grimboldseck...
*Zwischensequenz* Oh Mann, so kurz vor der Prüfung keine Ruhe. Ich werde Tallan nach Norden begleiten, mir das Land seiner Ahnen ansehen. Vielleicht finde ich dort etwas Ruhe.
So kam es, daß ich gen Norden wanderte. Tallan und ich reisten philosophierend und diskutierend immer weiter in Richtug seiner Heimat.

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Kostas
geboren vor: 21 Jahren
in: einem warmen südlichen Land
ostas der Schriftgelehrte ist auf Reisen. Er reist durch die Mittellande, vermeidet jedoch auch die entfernteren Gebiete nicht. Er möchte aufzeichnen, was er erfährt. Er zeichnet, beschreibt oder nimmt anderweitig die Informationen auf, die sich ihm bieten.
*Hevn Stot II* Auf Reisen durch das Land Weraton kam ich in einen Landstrich, der von Spinnen, dunklen Wesen, Piraten, Räubern und einem tyrannischen Herzog geplagt wurde. Immer alles Wichtige aufzeichnend beobachtete ich die Geschehnisse um den seltsamen Brunnen, den die anderen Reisenden scheinbar für ihre Rückreise brauchten. Ich half tatkräftig mit, alle Plagegeister loszuwerden und reiste mit den anderen in die Mittellande.

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Gandor
geboren vor: 22 Jahren
in: einem kleinen unbekannten Dorf mitten im Wald


andor ist als Kind des Dorfapothekers immer etwas bevorteilt gewesen. Während er seinem Vater über die Schulter schaute, eignete er sich die Grundlagen der Alchimie und Giftkunde an. In dem -relativ fortschrittlichen- Dorf gab es auch eine Schule, wo er die Fähigkeiten jemanden mental festzunageln oder zu verfluchen erlangte. Außerdem lernte er sich während eines Kampfes leicht zu schützen. Die Schule sollte Gandor allerdings auch zum Verhängnis werden . Eines Tages nämlich stürzte sie ein. Dabei traf ein Balken ihn am Bein, ein weiterer erwischte ihn am Kopf. Seither lahmt das Bein und er vermag nur zu humpeln. Außerdem neigt er zur Vergeßlichkeit. Er ist der Meinung alle anderen wären Hinterwäldler, die noch so einiges von ihm zu lernen hätten, denn schließlich *weiss man diese Dinge in seinem Dorf*. Er reiste also los durch die Lande um Wissen weiterzugeben und neues zu erlangen. Während er einen Wald durchquerte (Bäume wachsen nur nachts, weiß man in unserem Dorf), traf er auf das Haus einer Hexe. Als er sah, daß sie gerade einen Trank braute, stellte er fest, daß man in seinem Dorf weiß, daß in jeden guten Trank Rabenfedern gehören und warf prompt den Raben der Hexe in den Trank. Die war äußerst erbost darüber und verfluchte Gandor. Er solle von nun an für sein Wissen bezahlen. Immer, wenn er klüger würde, neues erlernte, sollte er häßlicher werden, sollten ihm Mutationen erwachsen. Gandor verstand nicht, was die Hexe meinte, ging etwas eingeschüchtert von dannen und suchte die nächste große Stadt.
*Aron´s Wandertaverne* Auf dem Weg dorthin trifft er auf die Wandertaverne des Wirtes Aron. Er bleibt bei ihr, wird einmal fast erschlagen, windet sich aber aus jeder Gefahr heraus und kommt sicher in Barlinum an.Dort wohnt er erstmal.
*Räuber- Con* Eines Tages beschloß ich, weiterzuwandern. Ich kam in die Lande Gandaria. Meine Vorräte und die der Reisegruppe, die sich gebildet hatte, gingen zu Ende. Wir kamen in das kleine Dörfchen Waldesruh. Es war jedoch nicht sonderlich ruhig, und ich wurde dank einiger Feen und Räuber innerhalb dreier Tage zweimal in Stücke gehackt und wieder zusammen geflickt. Außerdem half ich bei der Lösung des Räuberproblems und versuchte mich mit den Feen gutzustellen. Ein weiteres mal konnte ich dem Tode trotzen und wurde wieder von Räubern gefangengenommen. Wir kamen während des letzten großen Angriffes der Räuber im Dorfe an. Ich sah von weitem Inares von Acrival am Boden liegen. Er wirkte sehr tot. Zusammen mit Flick konnte ich des Problemes Herr werden (schließlich weiß man in unserem Dorf, wie diese Dinge geregelt werden). Ich beschloß, nach Bârlinum zurückzukehren.


wird fortgesetzt...

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